…die kommende Löwenzahnsendung wird entfallen. Keine Vorfreude, es gibt noch genug Inhalte und Mut zu senden, aber die Sendezeit wurde an das Kinder und Jugendradio „Wilde Welle“ abgetreten. An diesem dritten Freitag werden diese den ganzen Tag den Sender in Atem halten und sich freies Radio Aneignen. Wir sagen :
Feindsender hören! FSK unterstützen!
love
lpg (a)
P.S.: Wer FSK Qualitäten live hören möchte, dem sei das Kulturshock Konzert in der Alten Meierei (Ki) am 07.11.09 ans Herz gelegt, im Anschluss wird DJ Romavilo die geliebten Balkan Beatz auflegen.
Artikel 12, UN Kinderrechtskonvention vom 20.11.1989
„Das Kind hat das Recht auf freie Meinungsäußerung; dieses Recht schließt die Freiheit ein, ungeachtet der Staatsgrenzen Informationen und Gedankengut jeder Art in Wort, Schrift oder Druck, durch Kunstwerke oder andere vom Kind gewählte Mittel sich zu beschaffen, zu empfangen und weiterzugeben.“
Mit der konsequenten Umsetzung der UN Kinderrechtskonvention hapert es auch Deutschland immer noch. Dabei gibt es die Kinderrechte heute bereits seit 20 Jahren! Grund genug für das FSK Kinderradio „Wilde Welle“ das Kinderrecht auf freie Meinungsäußerung an diesem Tag konsequent umzusetzen: Von 10 – 18 Uhr sind ausschließlich Kinder auf Sendung, gestalten Beiträge, moderieren und spielen ihre Lieblingsmusik.
Und das nicht nur auf FSK! Kinderredaktionen aus ganz Deutschland beteiligen sich an dem Projekt und strahlen die Sondersendung in folgenden Sendern aus: Offener Kanal Lübeck, Offener Kanal Kiel, Offener Kanal Westküste, Tide 96,0 (teilweise), ColoRadio Dresden und die Wüste Welle Tübingen.
Mit dem FSK Stream lässt sich die Sendung auch über Internet verfolgen. Für alle Erwachsenen gilt heute: Mund zu und Ohren auf für „KINDER AN DIE MIKROS!“
so,
hier gibts jetzt den Player um das freie Radio FSK 93,0 Mhz im Webplayer/WebBrowser (Firefox) zu hören.
http://stream.fsk-hh.org:8000/fsk.ogg
Vorran Vorran,
Beitrag zum „Alternativen Jugendcamp“ in Mecklenburg- Vorpommern.
Beitrag zum Landesparteitag der SPD in Schleswig- Holstein.
Beitrag zum „Schall und Rausch Festival“ in Norderstedt
außerdem gilt es immer noch die Situation in Glinde zu beachten siehe vorherigen Blogeintrag.
so long.
Unterstützt freies Radio, werdet Fördermitglied call 040 434324.
Glinde,
Zwei Beiträge zum Thema.
Ein Kommentar:
Der kleine Ort Glinde befindet sich östlich von Hamburg und beherbergt 16.000 Menschen, u.a. auch eine politisch aktive Jugend- und eine Ortsgruppe der Jungen Union (JU). Seit über einem Jahr wird das Bedürfnis von Glinder Jugendlichen nach einem autonomen Jugendzentrum in dem Ort diskutiert.
Allen voran diskutiert die örtliche CDU über Hafenstraßen-Zustände in Glinde und die NachwuchspolitikerInnen der JU kontaktieren den Verfassungsschutz um gegen vermeintliche „Antidemokraten“ vorzugehen. Das Kieler Studierende der Politikwissenschaft und der Rechtswissenschaft einen Nachrichtendienst auf junge Menschen loslassen wollen, lässt tief in die Abgründe des Politikverständnisses der JU blicken und auch über die Lehre der Kieler Uni…. Der Griff in die Rhetorikkiste des Extremismus misslingt, vor allem weil eben doch alles schwammig bleibt, bis auf die „Opfer“ und das ist nun einmal die Junge Union. Wenn die jungen GlinderInnen es einfach nicht verstehen wollen, dass sie sich in das dogmatische und nach Affirmation strebende Politikverständnis zu fügen haben, dann bleibt eben jedem Christdemokraten nur eins, ab zum Geheimdienst und, na, wie sagt man, „denunzieren“. Es bleibt die alte Krux. Demokratie gibts nur in DER Partei und nicht im öffentlichen Diskurs. Dieser ist höchstens Ort der Parteien, alles andere muss mit Klagen vor Gerichten rechnen.
pfui pfui und grüße nach glinde
löwenzahn []
Manifest gegen die Antidemokraten / Offener Brief der JU
Sechs Gründe gegen ein Autonomes Jugendzentrum
Aktionstag für ein Jugendzentrum in Glinde
Solidaritätserklärung der JUSO’s für eine Jugendzentrum.
Artikel im Hamburger Abendblatt
Neu Jusos und Ju beschimpfen sich. die Kommentar sind auch zu beachten
Interview zum Verfahren und zur Demo am kommenden Freitag in Bad Segeberg.
Demoaufruf!
Für den kommenden Freitag, den 3. Juli, hat die Segeberger Antifa „Plan
B“ recht spontan eine Demonstration für den 28jährigen Nigerianer Robert
Nwanna organisiert, der am vergangenen Mittwoch vor dem Segeberger
Amtsgericht in einem skandalösen Verfahren zu sechs Monaten Haft auf
Bewährung verurteilt wurde.
Zur Erinnerung: Nwanna hatte sich 2005 gegen eine Gruppe von 10 bis 15
betrunkenen Rassisten verteidigt, die ihn vor seiner Wohnung in Wahlstedt
angegriffen haben. Nach Beleidigungen wie „Nigger“ und „Scheißneger“,
Tritten und einem Faustschlag ins Gesicht konnte er ins Haus fliehen, kam
dann aber wieder heraus, um die Gruppe zu attackieren. Dabei stach er den
Anführer des Mobs nieder.
Hier: http://www.infoarchiv-norderstedt.org/dataview.action?categoryId=termine&articleId=1246165591125
der Aufruf von Plan B,
Hier: http://planbantifase.blogsport.de/ die Seite der Antifa,
Hier: http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,563290,00.html ein Hintergrundbericht des Spiegel.
Die Demo beginnt am Freitag, den 3.7.2009 um 15.30 Uhr auf dem Marktplatz Bad Segeberg.
Viele Grüße,
vom Infoarchiv Norderstedt
info@infoarchiv-norderstedt.org
www.infoarchiv-norderstedt.org
-- Projekt Landesweite Beratung Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein Oldenburger Str. 25 24143 Kiel projekt@frsh.de Tel: 0431/735000 Fax: 0431/736077 www.frsh.de * * * * * * * * * * * * * * * * * * Solidarität muss praktisch werden! Förderverein Flüchtlingsrat SH e.V. Konto 383520 BLZ 21060237 Evangelische Darlehnsgenossenschaft eG
morgen, freitag der 19.06.09 von 14 bis 16 gibts wieder löwenzahn. mit den themen:
- bildungsstreik in flensburg und kiel
- rendsburg nach dem brandanschlag
- „ns haus “ in ratzeburg (angefragt)
-…..
Im Folgenden sind drei Beiträge zur militanten Kampagne der schleswig- holsteinischen Nazis dokumentiert. Es wird versucht, hörbar zu machen wie der seit eineinhalb Jahren andauernde faschistische Terror gegen Menschen und Sachen wirkt und sich entfaltet. In der warenförmigen Medienprodukution, aber auch in zivilgesellschaftlichen Institutionen, taucht diese Gewalt meist erst auf, wenn es fast Tote gegeben hätte. Einzig im Spektaktel eines Naziaufmarsches werden kurzzeitig Unmutsbekundungen laut, danach verstummen sie wieder bis zur nächsten Spitze faschistischer Gewalt. Meist stehen dann relativ junge Antifas alleine da, ihnen gegenüber organisierte und bewaffnete Terrorzellen und offen faschistische Kneipen und Räume. Gefangen zwischen nationalen Opferkomplexen und immerwährendem Rassismus und Antisemitismus wird die offene Barbarisierung Alltag.
Dass sich eine noch amtierende Oberbürgermeisterin mit dem fast ermordeten Baletttänzer auch noch fotografieren lässt für die Kieler Nachrichten, ist eine perfide Funktionalisierung für die eigene Profilierung. Es wird Mitleid erzeugt, keine Solidarität mit dem Opfer, die Kälte der bürgerlichen Gesellschaft wird nicht negiert, sondern die Opfer aus der egoistischen Perspektive voyeuristisch beobachtet. Die psychische und physische Wirkung von nazistischer Gewalt wird weder durchdrungen noch wahrgenommen. Der Umgang mit Neonationalsozialismus in der deutschen Gesellschaft ist bestimmt vom nicht öffentlich machen seiner Gewaltätigkeit und Menschenverachtung, anstatt einer offenen Aufklärung gegen den Neonationalsozialismus.
Auch freies Radio wird dies nicht alles erfüllen, versucht aber, immer neue Ansätze dafür zu finden. Daher wünschen wir euch diesmal keinen Spaß beim Hören.
Da es leider Probleme mit unserem Webspace Anbieter gibt es hier die Interviews als Package. (ist als exe Datei gepackt zur einfachen Bedienung)
--------------------------------
UPDATE:
Audio Chronik und Kommentar zu den Naziaktivitäten in Schleswig- Holtstein.
vom 11.09.09
10. April 2009
Am Dienstagabend gegen 20.30 Uhr kam es in Kiel gegen einen unserer Redakteure zu einer gewalttätigen Behinderung der laufenden Berichterstattung auf FSK 93.0 MHz durch Mitglieder einer Polizeieinheit. Gegenstand der Berichterstattung war ein Nazi-Marsch durch Kiel unter der Hauptlosung „Deutsche Intifada“. Die Vorgänge wurden durch zwei Korrespondenten des Freien Sender Kombinats live dokumentiert und auf FSK 93.0 gesendet.
Unser Redakteur wurde durch einen Polizisten bei vorgehaltenem Presseausweis mehrfach mit der flachen Hand gegen die Brust geschlagen. Dabei fielen Bemerkungen welche den Eindruck entstehen ließen, die handelnde Polizeieinheit fühle sich durch Öffentlichkeit in der Freiheit der Wahl ihrer Handlungsmöglichkeiten eingeschränkt.
Sowohl die körperlichen Übergriffe, als auch die Äußerungen durch Beamte der Polizei werden von uns als Verletzung der Pressefreiheit gewertet.
Unserem zweiten Korrespondenten gegenüber wurde bei Ansprache der Polizeieinsatzleitung eine Präsenz der Polizeipressestelle verneint: „Er könne dort am nächsten Morgen telefonisch ab 8.00 Uhr vorsprechen“, hieß es. Die Pressestelle der Polizei Kiel dagegen teilte uns am Mittwoch mit, sie sei während der relevanten Ereignisse jederzeit erreichbar gewesen.
Auch während der Berichterstattung am 28. März in Lübeck anläßlich eines dortigen Nazi- Aufmarsches war es bereits zu die Pressefreiheit mißachtenden Verhaltensweisen der Polizei in Schleswig-Holstein gekommen. Dort war zwei Redakteuren des Freien Sender Kombinats Festnahme bzw. Ingewahrsamnahme angedroht worden.
Für weitere Informationen und Nachfragen wenden Sie sich bitte unter der Hamburger Telefonnummer 434324 an die Redaktion des FSK.