LPG(A) Löwenzahn Comments http://loewenzahn.blogsport.de Politik aus, für und gegen Schleswig-Holstein - Eine Sendung beim FSK Hamburg, 93,0 Mhz Sat, 16 Feb 2019 08:37:11 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 by: http://cnysba.org/bags/?key=michael+kors+factory+direct+canada+computer+liquidator http://loewenzahn.blogsport.de/2013/09/20/remember-remember-ach-leck-mich-am-arsch-die-sendung-aus-dem-september/#comment-7454 Sun, 21 Sep 2014 09:07:09 +0000 http://loewenzahn.blogsport.de/2013/09/20/remember-remember-ach-leck-mich-am-arsch-die-sendung-aus-dem-september/#comment-7454 <strong>http://cnysba.org/bags/?key=michael+kors+factory+direct+canada+computer+liquidator</strong> Remember Remember… ach leck mich am Arsch - die Sendung aus dem September « LPG(A) Löwenzahn http://cnysba.org/bags/?key=michael+kors+factory+direct+canada+computer+liquidator

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by: Hubertus http://loewenzahn.blogsport.de/2014/08/17/fuer-jedes-flugblatt-stirbt-ein-baum-wir-machen-kritik-hoerbar/#comment-7348 Sat, 23 Aug 2014 16:17:22 +0000 http://loewenzahn.blogsport.de/2014/08/17/fuer-jedes-flugblatt-stirbt-ein-baum-wir-machen-kritik-hoerbar/#comment-7348 Und um Euch auch bei der Schlussfolgerung für den "konkreten Fall", den Ihr ja im Gegensatz zu Subverte zu diskutieren vorgebt, zu helfen, noch dies: Nein, Ihr entledigt Euch keineswegs des Problems des Rassismus der deutschen Mehrheitsgesellschaft, in dem Ihr behauptet, in Eurer Kritik die Ideologie des staatlichen Inklusionsverständnisses umzusetzten und jene Menschen, die sich alltäglich nunmal als Bedeutungsträger*innen der Bezeichnung "mit Migrationshintergrund" erfahren, einfach in das Kollektiv der Nachkommen der deutschen Täter*innen einzugemeinden. Unglaublich idiotischer Move, ehrlich. Ja natürlich ist ihre Lebenswelt Teil der deutschen Verhältnisse, aber genau hier äußern sich die Verhältnisse doch durch die Ausgrenzung entlang von Kultur und Abstammung; wie absurd von den von Rassismus und anti-muslimischen Ressentiments betroffenen Menschen zu fordern, sich einzubilden, es seien IHRE Groß- und Urgroßeltern gewesen, die für die Vernichtung der europäischen Juden bis zum letzten Blutstropfen gekämpft hätten. Die Kultur, auf die sie sich bei ihren nationalistischen und pseudoreligiösen Demonstrationen für Gaza beziehen, ist eben nicht jene, an die eine Dialektik der Aufklärung zur Erklärung des Unbegreiflichen angelegt werden muss. "Undifferenziert" ist ein noch viel zu schwacher Begriff für Eure Aussage, doch pauschal deutschen Antisemitismus anzusprechen, wenn Ihr die Identifikation von sich in ihrem Alltag als arabisch/türkisch/muslimisch erlebenden udn begreifenden Menschen mit denjenigen in Gaza kritisiert. Diese Menschen gehen deshalb auf die Straße, weil sie sich aufgrund Ihrer bloßen Geburt in einer arabisch/türkisch/muslimischen Familie als diskriminiert begreifen, sich auf der Suche nach einer Erklärung in der Regel religiös und nationalistisch vermittelt mit der Kolonial- und Unterdrückungsgeschichte der Herkunftsländer ihrer Vorfahren (anstelle der Täter*innenschaft jener Ihrer relativ zu Ihnen privilegierten deutschen Nachbarn) auseinandersetzten und dann in den Palästinenser*innen das Symbol für die allgemeine Unterdrückung und Diskriminierung von Muslimen und Araber*innen erkennen. Für sie wird Gaza nicht deshalb bombardiert, weil es gilt Schlüsse aus der Geschichte der Shoa zu ziehen, sondern deshalb, weil für Muslime und Araber*innen die Menschenrechte allgemein und global nicht geltend gemacht werden. Sie sehen im Bombardement von Gaza ein zugespitztes Beispiel ihrer eigenen Diskriminierungs- und Unterdrückungserfahrung. Das ist in der Form bezogen z.B. auf eine*n hier lebende*n Algerianer*in sicherlich irrational, muss aber erstmal in Bezug auf den panarabischen Nationalismus als Befreiungsoption verstanden werden, bevor sich ausgerechnt jene, die sich auf das kulturelle Erbe der deutschen Täter*innen beziehen müssen, ihnen als Motivation Antisemtismus unterstellen. Daher müsstet Ihr Euch bequemen, Euch bei Eurer "Analyse" mal die Frage zu stellen, ob ein Angriff von Leuten, die sich mit den Menschen in Gaza als Symbol ihrer eigenen Diskriminierungserfahrung als Araber*innen, Türk*innen und/oder Muslime erfahren, auf einen Deutschen mit einer Israelflagge nicht vor allem dadurch zu erklären ist, dass sie diese Flagge in genau dieser Situation als rassistischen Affront gegen sich selbst erlebten. Solche Fragen scheinen Euch gar nicht in den Kopf zu kommen, weil Ihr vollkommen indifferent mit dem Begriff des Antisemitismus hantiert, weil Ihr Euch nicht die Mühe macht, mal einen Begriff davon zu entwickeln. Ihr nehmt 1-2 Kommentare einer Facebook Seite sowie die Parolen eines klar von Anhängern des Islamischen Jihad organisierten Blocks einer Demo in Berlin, in denen jeweils klar antisemitische Motive geäußert zu werden, um rein phänomenologisch eine schwammigen Idee von Antisemitismus aufrecht zu erhalten. Die Bedeutung einer Israelflagge gegenüber einer Demonstration, bei dem es um panarabischen Befreiungsnationalismus und seine pop-religiöse Verklärung als Antwort auf Unterdrückung und Diskriminierung von Araber*innen und Muslimen geht, wollt Ihr gar nicht erstmal untersuchen, sondern reflexartig in Eure politische Matrix einordnen. Mein Urteil: Schwach, Ungenügend, setzten 6. Und um Euch auch bei der Schlussfolgerung für den „konkreten Fall“, den Ihr ja im Gegensatz zu Subverte zu diskutieren vorgebt, zu helfen, noch dies: Nein, Ihr entledigt Euch keineswegs des Problems des Rassismus der deutschen Mehrheitsgesellschaft, in dem Ihr behauptet, in Eurer Kritik die Ideologie des staatlichen Inklusionsverständnisses umzusetzten und jene Menschen, die sich alltäglich nunmal als Bedeutungsträger*innen der Bezeichnung „mit Migrationshintergrund“ erfahren, einfach in das Kollektiv der Nachkommen der deutschen Täter*innen einzugemeinden. Unglaublich idiotischer Move, ehrlich. Ja natürlich ist ihre Lebenswelt Teil der deutschen Verhältnisse, aber genau hier äußern sich die Verhältnisse doch durch die Ausgrenzung entlang von Kultur und Abstammung; wie absurd von den von Rassismus und anti-muslimischen Ressentiments betroffenen Menschen zu fordern, sich einzubilden, es seien IHRE Groß- und Urgroßeltern gewesen, die für die Vernichtung der europäischen Juden bis zum letzten Blutstropfen gekämpft hätten. Die Kultur, auf die sie sich bei ihren nationalistischen und pseudoreligiösen Demonstrationen für Gaza beziehen, ist eben nicht jene, an die eine Dialektik der Aufklärung zur Erklärung des Unbegreiflichen angelegt werden muss. „Undifferenziert“ ist ein noch viel zu schwacher Begriff für Eure Aussage, doch pauschal deutschen Antisemitismus anzusprechen, wenn Ihr die Identifikation von sich in ihrem Alltag als arabisch/türkisch/muslimisch erlebenden udn begreifenden Menschen mit denjenigen in Gaza kritisiert. Diese Menschen gehen deshalb auf die Straße, weil sie sich aufgrund Ihrer bloßen Geburt in einer arabisch/türkisch/muslimischen Familie als diskriminiert begreifen, sich auf der Suche nach einer Erklärung in der Regel religiös und nationalistisch vermittelt mit der Kolonial- und Unterdrückungsgeschichte der Herkunftsländer ihrer Vorfahren (anstelle der Täter*innenschaft jener Ihrer relativ zu Ihnen privilegierten deutschen Nachbarn) auseinandersetzten und dann in den Palästinenser*innen das Symbol für die allgemeine Unterdrückung und Diskriminierung von Muslimen und Araber*innen erkennen. Für sie wird Gaza nicht deshalb bombardiert, weil es gilt Schlüsse aus der Geschichte der Shoa zu ziehen, sondern deshalb, weil für Muslime und Araber*innen die Menschenrechte allgemein und global nicht geltend gemacht werden. Sie sehen im Bombardement von Gaza ein zugespitztes Beispiel ihrer eigenen Diskriminierungs- und Unterdrückungserfahrung. Das ist in der Form bezogen z.B. auf eine*n hier lebende*n Algerianer*in sicherlich irrational, muss aber erstmal in Bezug auf den panarabischen Nationalismus als Befreiungsoption verstanden werden, bevor sich ausgerechnt jene, die sich auf das kulturelle Erbe der deutschen Täter*innen beziehen müssen, ihnen als Motivation Antisemtismus unterstellen.

Daher müsstet Ihr Euch bequemen, Euch bei Eurer „Analyse“ mal die Frage zu stellen, ob ein Angriff von Leuten, die sich mit den Menschen in Gaza als Symbol ihrer eigenen Diskriminierungserfahrung als Araber*innen, Türk*innen und/oder Muslime erfahren, auf einen Deutschen mit einer Israelflagge nicht vor allem dadurch zu erklären ist, dass sie diese Flagge in genau dieser Situation als rassistischen Affront gegen sich selbst erlebten. Solche Fragen scheinen Euch gar nicht in den Kopf zu kommen, weil Ihr vollkommen indifferent mit dem Begriff des Antisemitismus hantiert, weil Ihr Euch nicht die Mühe macht, mal einen Begriff davon zu entwickeln. Ihr nehmt 1-2 Kommentare einer Facebook Seite sowie die Parolen eines klar von Anhängern des Islamischen Jihad organisierten Blocks einer Demo in Berlin, in denen jeweils klar antisemitische Motive geäußert zu werden, um rein phänomenologisch eine schwammigen Idee von Antisemitismus aufrecht zu erhalten. Die Bedeutung einer Israelflagge gegenüber einer Demonstration, bei dem es um panarabischen Befreiungsnationalismus und seine pop-religiöse Verklärung als Antwort auf Unterdrückung und Diskriminierung von Araber*innen und Muslimen geht, wollt Ihr gar nicht erstmal untersuchen, sondern reflexartig in Eure politische Matrix einordnen.

Mein Urteil: Schwach, Ungenügend, setzten 6.

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by: Hubertus http://loewenzahn.blogsport.de/2014/08/17/fuer-jedes-flugblatt-stirbt-ein-baum-wir-machen-kritik-hoerbar/#comment-7341 Fri, 22 Aug 2014 15:43:44 +0000 http://loewenzahn.blogsport.de/2014/08/17/fuer-jedes-flugblatt-stirbt-ein-baum-wir-machen-kritik-hoerbar/#comment-7341 Die Aussagen des Subverte Textes sind eigentlich recht leicht zu verstehen, doch den Interpreten der "sehr aus­führ­li­che[n] Dis­kus­si­on und Kri­tik des Sub­ver­te­re-​Tex­tes" gehen sie trotz aller, ähem, "Bemühungen" nicht auf. Daher nochmal ganz explizit, "ausführlich" und basal für Euch die Erklärung des Unterschiedes zwischen religiös konnotiertem panarabischen Nationalismus und deutschem Antisemitismus: Der Antisemitismus, den mensch letztendlich zwangsläufig meint, wenn er in Deutschland als Referenzpunkt gewählt wird (vor allem, wenn dieser als Begriff innerhalb einer Ideologiekritik auftaucht), bezieht sich auf die Vorstellung, es gäbe eine deutsche bzw. arische Blutsgemeinschaft von höhrerem biologischen Wert, deren Verunreinigung durch niedere Rassen allgemein zu verhindern ist. Da in der Rassenhierarchie aber die sogenannte jüdische Rasse die Niedrigste sei, besteht für sie die einzige Möglichkeit, in der natürlichen Ordnung des Rassenkampfes sich behaupten zu können, im Einpflanzen ihrer Gene in die Stammbäume der höherwertigen Rassen. Dieser notgedrungenen jüdischen Strategie ist letztendlich nur durch rassenhygienische Maßnahmen beizukommen: Erst Quarantäne, dann Beseitigung. Diese geisteskranke Scheiße haben studierte Philosophen weltanschaulich als Geisteshaltung verklärt, Biologen und Anthropologen wissenschaftlich "bewiesen", hochgebildete Journalist*innen in ausführlichen Berichten verbreitet, Studienräte und Schuldirektor*innen als Lehrplan vertreten. Geschichtsphilosophisch und ideologiekritisch lässt sich solch eine gesamtgesellschaftliche Wahnvorstellung nur durch aufwendige Beschäftigung mit der Entfremdung des Subjekts von einer unverstandenen und als übermächtig-bedrohlich wahrgenommen Wirklichkeit einigermaßen begreifen. Es ist die Dialektik der Aufklärung, das größte Problem der modernen Philosophie: Wie kann etwas, was unter anderen Bedingungen als offenkundig geisteskrank angesehen werden muss, für eine ganze Gesellschaft zur Realität werden? Diese Dialektik stellt sicherlich Ansprüche an unsere gesamte Wahrnehmung von Gesellschaft. Aber Löwenzahn demonstriert mal wieder, wie aus solchen Ansprüchen eine Gewohnheit wird, die eigene Umwelt als ideologisch-pathologisches Ganzes zu begreifen, ohne die eigene Position im materiellen Gefüge zu reflektieren. Und genau die Schwachstelle spricht der Subverte Text an: Er fordert von deutschen Holocaustgewinnlern ein, erstmal politisch und theoretisch zwischen der Ideologie des NS-Antisemitismus und der islamistisch-panarabischen Befreiungsideologie zu trennen, anstatt sich gleich als "last men standing" im Kampf gegen den allgemeinen Antisemitismus zu halluzinieren. Die Diskriminierung von arabischen und türkischen Menschen in Europa ist real. Die historische Unterdrückung der arabischen Länder als Basis für ihre Diskriminierung hierzulande ist ebenfalls real. Das die westliche Wirtschafts- und Militärstrategie auf die Dominanz über die arabische Welt ausgelegt war und ist ist zumindest teilweise real. Und ebenso real ist die im Sinne des Staatsbürger*innenrechtes weitgehende Rechtlosigkeit der Palästinenser*innen. Das nun Staaten wie der Iran oder Saudi-Arabien daraus eine befreiungsnationalistische Staatsideologie zimmern ist reaktionär und anti-emanzipatorisch, aber letztendlich in der staatlich-kapitalistisch verfassten Wirklichkeit nunmal the way to go (siehe China oder Russland). Das solch ein Nationalismus religiös transzendiert wird ist historisch gesehen folgerichtig. Und das in Deutschland soviele Menschen mit anti-muslimischen bzw. rassistischen Diskriminierungserfahrungen hierin Möglichkeiten der Befreiung erkennen liegt vor allem in der Schwäche der Linken, gegen Diskriminierung und ihrer Basis - der Ausbeutung - vorgehen zu können, bzw. in den relativen Erfolgen von Staaten wie der Türkei, dem Iran oder Saudi-Arabien, ihren ideologisch folgsamen Staatsbürger*innen eine bessere Perspektive zu eröffnen. Sich als arabisch/türkisch/muslimischer Mensch als diskriminiert zu erkennen und sich deshalb mit den Menschen in Palästina zu identifizieren ist in den meisten Fällen panarabisch-islamistischer Nationalismus, der sich gerne antisemitischer Mottos bedient. Aber er ist dem deutschen Antisemitismus nicht wesenverwandt, und daran ändert auch ein Großmufti von Jerusalem nichts (und der symbolisch für Euren Pappkameraden, den universellen Antisemitismus, steht). Der eliminatorische Antisemitismus des NS, der schlichtweg der Referenzpunkt der Rede von Antisemitismus in Deutschland ist, hatte keine reale Basis, sondern konnte nur auf dem extremsten Fall der Dialektik der Aufklärung gedeihen. Die Kolonialgeschichte des Nahen und Mittleren Osten und ihre zeitgenössischen Folgen, die Situation der Palästinenser*innen, der Krieg, die ökonomische Situation der meisten als arabische/türkische Menschen hier Lebenden sind aber eine mehr als reale und über breite Basis, auf dem der panarabische-islamistische Befreiungsnationalismus gedeihen kann. Und wenn dann deutsche Holocaustgewinnler, die als politische Szene kulturhistorisch als Folge der Nachkriegsgenerations-Linken der 68'er zu sehen sind, mit dem Begriff des Antisemitismus um sich werfen, dann ist das hochproblematisch. Aber dem Problem wolltet Ihr Euch entweder partout nicht stellen, obwohl es im Subverte Text klar benannt wird - oder Ihr habt ihn einfach nicht verstanden. Die Aussagen des Subverte Textes sind eigentlich recht leicht zu verstehen, doch den Interpreten der „sehr aus­führ­li­che[n] Dis­kus­si­on und Kri­tik des Sub­ver­te­re-​Tex­tes“ gehen sie trotz aller, ähem, „Bemühungen“ nicht auf. Daher nochmal ganz explizit, „ausführlich“ und basal für Euch die Erklärung des Unterschiedes zwischen religiös konnotiertem panarabischen Nationalismus und deutschem Antisemitismus: Der Antisemitismus, den mensch letztendlich zwangsläufig meint, wenn er in Deutschland als Referenzpunkt gewählt wird (vor allem, wenn dieser als Begriff innerhalb einer Ideologiekritik auftaucht), bezieht sich auf die Vorstellung, es gäbe eine deutsche bzw. arische Blutsgemeinschaft von höhrerem biologischen Wert, deren Verunreinigung durch niedere Rassen allgemein zu verhindern ist. Da in der Rassenhierarchie aber die sogenannte jüdische Rasse die Niedrigste sei, besteht für sie die einzige Möglichkeit, in der natürlichen Ordnung des Rassenkampfes sich behaupten zu können, im Einpflanzen ihrer Gene in die Stammbäume der höherwertigen Rassen. Dieser notgedrungenen jüdischen Strategie ist letztendlich nur durch rassenhygienische Maßnahmen beizukommen: Erst Quarantäne, dann Beseitigung. Diese geisteskranke Scheiße haben studierte Philosophen weltanschaulich als Geisteshaltung verklärt, Biologen und Anthropologen wissenschaftlich „bewiesen“, hochgebildete Journalist*innen in ausführlichen Berichten verbreitet, Studienräte und Schuldirektor*innen als Lehrplan vertreten. Geschichtsphilosophisch und ideologiekritisch lässt sich solch eine gesamtgesellschaftliche Wahnvorstellung nur durch aufwendige Beschäftigung mit der Entfremdung des Subjekts von einer unverstandenen und als übermächtig-bedrohlich wahrgenommen Wirklichkeit einigermaßen begreifen. Es ist die Dialektik der Aufklärung, das größte Problem der modernen Philosophie: Wie kann etwas, was unter anderen Bedingungen als offenkundig geisteskrank angesehen werden muss, für eine ganze Gesellschaft zur Realität werden?

Diese Dialektik stellt sicherlich Ansprüche an unsere gesamte Wahrnehmung von Gesellschaft. Aber Löwenzahn demonstriert mal wieder, wie aus solchen Ansprüchen eine Gewohnheit wird, die eigene Umwelt als ideologisch-pathologisches Ganzes zu begreifen, ohne die eigene Position im materiellen Gefüge zu reflektieren. Und genau die Schwachstelle spricht der Subverte Text an: Er fordert von deutschen Holocaustgewinnlern ein, erstmal politisch und theoretisch zwischen der Ideologie des NS-Antisemitismus und der islamistisch-panarabischen Befreiungsideologie zu trennen, anstatt sich gleich als „last men standing“ im Kampf gegen den allgemeinen Antisemitismus zu halluzinieren. Die Diskriminierung von arabischen und türkischen Menschen in Europa ist real. Die historische Unterdrückung der arabischen Länder als Basis für ihre Diskriminierung hierzulande ist ebenfalls real. Das die westliche Wirtschafts- und Militärstrategie auf die Dominanz über die arabische Welt ausgelegt war und ist ist zumindest teilweise real. Und ebenso real ist die im Sinne des Staatsbürger*innenrechtes weitgehende Rechtlosigkeit der Palästinenser*innen. Das nun Staaten wie der Iran oder Saudi-Arabien daraus eine befreiungsnationalistische Staatsideologie zimmern ist reaktionär und anti-emanzipatorisch, aber letztendlich in der staatlich-kapitalistisch verfassten Wirklichkeit nunmal the way to go (siehe China oder Russland). Das solch ein Nationalismus religiös transzendiert wird ist historisch gesehen folgerichtig. Und das in Deutschland soviele Menschen mit anti-muslimischen bzw. rassistischen Diskriminierungserfahrungen hierin Möglichkeiten der Befreiung erkennen liegt vor allem in der Schwäche der Linken, gegen Diskriminierung und ihrer Basis – der Ausbeutung – vorgehen zu können, bzw. in den relativen Erfolgen von Staaten wie der Türkei, dem Iran oder Saudi-Arabien, ihren ideologisch folgsamen Staatsbürger*innen eine bessere Perspektive zu eröffnen. Sich als arabisch/türkisch/muslimischer Mensch als diskriminiert zu erkennen und sich deshalb mit den Menschen in Palästina zu identifizieren ist in den meisten Fällen panarabisch-islamistischer Nationalismus, der sich gerne antisemitischer Mottos bedient. Aber er ist dem deutschen Antisemitismus nicht wesenverwandt, und daran ändert auch ein Großmufti von Jerusalem nichts (und der symbolisch für Euren Pappkameraden, den universellen Antisemitismus, steht). Der eliminatorische Antisemitismus des NS, der schlichtweg der Referenzpunkt der Rede von Antisemitismus in Deutschland ist, hatte keine reale Basis, sondern konnte nur auf dem extremsten Fall der Dialektik der Aufklärung gedeihen. Die Kolonialgeschichte des Nahen und Mittleren Osten und ihre zeitgenössischen Folgen, die Situation der Palästinenser*innen, der Krieg, die ökonomische Situation der meisten als arabische/türkische Menschen hier Lebenden sind aber eine mehr als reale und über breite Basis, auf dem der panarabische-islamistische Befreiungsnationalismus gedeihen kann.

Und wenn dann deutsche Holocaustgewinnler, die als politische Szene kulturhistorisch als Folge der Nachkriegsgenerations-Linken der 68′er zu sehen sind, mit dem Begriff des Antisemitismus um sich werfen, dann ist das hochproblematisch. Aber dem Problem wolltet Ihr Euch entweder partout nicht stellen, obwohl es im Subverte Text klar benannt wird – oder Ihr habt ihn einfach nicht verstanden.

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by: 40 Jahre Watergate sind genug: Schluß mit den Kriegen und Waffenexporten! ¦ KielKontrovers http://loewenzahn.blogsport.de/2014/08/17/fuer-jedes-flugblatt-stirbt-ein-baum-wir-machen-kritik-hoerbar/#comment-7318 Sun, 17 Aug 2014 11:46:44 +0000 http://loewenzahn.blogsport.de/2014/08/17/fuer-jedes-flugblatt-stirbt-ein-baum-wir-machen-kritik-hoerbar/#comment-7318 [...] Auch in Kiel gab es Demonstrationen pro Palästina und pro Israel. Und wie zu erwarten auch Zwischenfälle bei einem so aufgeladenen Konflikt. Einiges dazu kann man bei der Radiogruppe LPG Löwenzahn nachvollziehen. Dabei geht es in deren Beiträgen offenbar weniger um Wahrheit oder darum, was konkret in Kiel auf irgendwelchen Demos  passiert ist, sondern um eine exemplarische und akademische Kritik am Verhalten bzw. Nichtverhalten in der Kieler radikalen Linken. Deutlich wird dies auch an dem Text ihrer &#8220;Kieler Erklärung gegen Antisemitismus&#8220;. Den zu unterschreiben wurde von politisch Aktiven gefordert. Ganz nach der Logik &#8220;Wer nicht für uns ist, ist gegen uns&#8221;. In der Debatte scheint es dabei aber wie bereits gesagt gar nicht mehr darum zu gehen, was passiert ist (weder in Israel noch in Kiel), sondern um eine Positionierung und darum wer die besseren Antirassisten sind und wer welche Maßstäbe erfüllt oder nicht erfüllt. Dabei wird dann durchaus in Kauf genommen, dass tatsächlich die Arbeit gegen Rassismus und Antisemitismus eher geschwächt als gestärkt wird und das sich argumentativ sehr theoretisch in einer überschaubar kleinen Szene ausgetauscht wird. Gesellschaftliche Relevanz haben diese Debatten dann real keine, denn schätzungsweise werden diese Debatten von weniger als 0,2 Prozent der Kieler Bevölkerung überhaupt wahrgenommen. Dabei müsste es ja eigentlich darum gehen die Gesellschaft mehrheitlich zu bewegen, um Einstellungen zu ändern. Das einseitige Positionierungen oder eine monothematische Ausrichtung bei gleichzeitiger Ausblendung vieler Aspekte eher zu einer Verhärtung von Positionen beitragen, wird dabei wissentlich in Kauf genommen. Es geht denn dann auch gar nicht um eine Debatte, sondern viel mehr persönlich auf der richtigen Seite zu stehen oder Recht zu haben. Dafür wird dann die Wahrheit bis zum Brechen gebogen und mit Polemik nicht gespart. Das kann ja auch mal Spaß machen,aber dafür ist m.E. das Thema zu sensibel und zu wichtig, als das es sich eignen würde sich selbst und das eigene Ego zu produzieren. [...] […] Auch in Kiel gab es Demonstrationen pro Palästina und pro Israel. Und wie zu erwarten auch Zwischenfälle bei einem so aufgeladenen Konflikt. Einiges dazu kann man bei der Radiogruppe LPG Löwenzahn nachvollziehen. Dabei geht es in deren Beiträgen offenbar weniger um Wahrheit oder darum, was konkret in Kiel auf irgendwelchen Demos  passiert ist, sondern um eine exemplarische und akademische Kritik am Verhalten bzw. Nichtverhalten in der Kieler radikalen Linken. Deutlich wird dies auch an dem Text ihrer “Kieler Erklärung gegen Antisemitismus“. Den zu unterschreiben wurde von politisch Aktiven gefordert. Ganz nach der Logik “Wer nicht für uns ist, ist gegen uns”. In der Debatte scheint es dabei aber wie bereits gesagt gar nicht mehr darum zu gehen, was passiert ist (weder in Israel noch in Kiel), sondern um eine Positionierung und darum wer die besseren Antirassisten sind und wer welche Maßstäbe erfüllt oder nicht erfüllt. Dabei wird dann durchaus in Kauf genommen, dass tatsächlich die Arbeit gegen Rassismus und Antisemitismus eher geschwächt als gestärkt wird und das sich argumentativ sehr theoretisch in einer überschaubar kleinen Szene ausgetauscht wird. Gesellschaftliche Relevanz haben diese Debatten dann real keine, denn schätzungsweise werden diese Debatten von weniger als 0,2 Prozent der Kieler Bevölkerung überhaupt wahrgenommen. Dabei müsste es ja eigentlich darum gehen die Gesellschaft mehrheitlich zu bewegen, um Einstellungen zu ändern. Das einseitige Positionierungen oder eine monothematische Ausrichtung bei gleichzeitiger Ausblendung vieler Aspekte eher zu einer Verhärtung von Positionen beitragen, wird dabei wissentlich in Kauf genommen. Es geht denn dann auch gar nicht um eine Debatte, sondern viel mehr persönlich auf der richtigen Seite zu stehen oder Recht zu haben. Dafür wird dann die Wahrheit bis zum Brechen gebogen und mit Polemik nicht gespart. Das kann ja auch mal Spaß machen,aber dafür ist m.E. das Thema zu sensibel und zu wichtig, als das es sich eignen würde sich selbst und das eigene Ego zu produzieren. […]

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by: LW http://loewenzahn.blogsport.de/2014/07/18/das-schweigen-im-walde-also-schallen-wir-heraus/#comment-7201 Tue, 22 Jul 2014 07:46:30 +0000 http://loewenzahn.blogsport.de/2014/07/18/das-schweigen-im-walde-also-schallen-wir-heraus/#comment-7201 Und, wie steht mit dem hier: http://www.sh.rosalux.de/event/50635/deutsche-linke-und-der-nahostkonflikt.html Und, wie steht mit dem hier: http://www.sh.rosalux.de/event/50635/deutsche-linke-und-der-nahostkonflikt.html

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by: Administrator http://loewenzahn.blogsport.de/2014/07/18/das-schweigen-im-walde-also-schallen-wir-heraus/#comment-7199 Mon, 21 Jul 2014 05:23:29 +0000 http://loewenzahn.blogsport.de/2014/07/18/das-schweigen-im-walde-also-schallen-wir-heraus/#comment-7199 Part 3 is fixed now. Part 2 has a strange cut, but shit happens. Part 3 is fixed now. Part 2 has a strange cut, but shit happens.

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