Archiv der Kategorie 'Aufrufe'

15.11. Demo: Solidarität mit der jüdischen Gemeinde und allen anderen Betroffenen rechter Gewalt!

von http://antifapinneberg.blogsport.de/2013/11/13/solidaritaet-mit-der-juedischen-gemeinde-und-allen-anderen-betroffenen-rechter-gewalt/

In der Nacht vom 9. zum 10. No­vem­ber wurde wie­der ein­mal die Jü­di­sche Ge­mein­de Pin­ne­berg an­ge­grif­fen! Genau in der Nacht wo sich die Reichs­po­grom­nacht von 1938 gegen Men­schen jü­di­schen Glau­bens zum 75. mal jährt.
Auch schon vor­her wurde die Ge­mein­de von Nazis an­ge­rif­fen. So wurde 2008 eine Schei­be mit einem Stein ein­ge­schla­gen und 2010 Ha­ken­kreu­ze ge­schmiert. Lei­der reit sich die­ser er­neu­te Über­griff in eine ganze reihe wei­te­rer Ak­ti­vi­tä­ten von Neo­na­zis im Kreis Pin­ne­berg.
Am Pin­ne­ber­ger Bahn­hof wurde im Früh­jahr 2013 eine Fa­mi­lie auf Grund von ras­sis­ti­schen Mo­ti­ven an­ge­grif­fen. In Elms­horn konn­te nicht nur im De­zember 2012 in der Disko ONE die Neo­na­zi-​Band Ka­te­go­rie C spie­len son­dern auch dort gab es Über­grif­fe von Nazis, so wurde im Mai 2013 ein Haus in der Gärt­ner­stra­ße von Nazis über­fal­len. Im Juli die­sen Jah­res wurde von Neo­na­zis die Schei­be der Ge­schäfts­tel­le der Grü­nen in Pin­ne­berg zer­stört. Über meh­re­re Jahre war es den Nazis der NPD mög­lich sich im Rondo, einer Gast­stät­te in Pin­ne­berg zu tref­fen und zu or­ga­ni­sie­ren. Bei der letz­ten Bun­des­tags­wahl im Sep­tem­ber konn­te die NPD im Kreis Pin­ne­berg 1319 Stim­men ge­win­nen, auch für die Wahl­vor­be­rei­tun­gen nutz­te die NPD das Rondo in Pin­ne­berg.

Wenn­gleich diese At­ta­cken nur ei­ni­ge tref­fen, so gel­ten sie doch uns allen und müs­sen dem­ent­spre­chend ge­mein­sam be­ant­wor­tet wer­den!

Tra­gen wir am 15.​11. un­se­re Wut über die herr­schen­den Zu­stän­de und un­se­re So­li­da­ri­tät mit allen von rech­ter Ge­walt be­trof­fe­nen auf die Stra­ße.

Frei­tag 15.​11. 2013 Bhf. Pin­ne­berg 18 Uhr

Es wird eine ge­mein­sa­me An­rei­se zur Demo aus Ham­burg geben, Tref­fen um 17:15 Bhf. Al­to­na / Aus­gang zum Al­tona­er Bal­kon

GEMEINSAME BAHN-ANREISE AUS KIEL

Treffen: 17:00 Uhr Hauptbahnhof (bei den Fahrkartenautomaten)
Abfahrt: 17:21 Uhr RE nach HH

Infotour Freies-Radio in Schleswig-Holstein

Presseinformation – Lübeck/Kiel Zum Naziaufmarsch am 31. März in Lübeck will die Polizei den Offenen Kanal Lübeck zum eigenen Verlautbarungsorgan umfunktionieren

Der Offene Kanal Schleswig Holstein AöR (OKSH) unterläuft derzeit in infamer Art und Weise die bereits formell angemeldete und redaktionell vorbereitete Live-Berichterstattung, die Mitarbeiter_innen des Offenen Kanals Lübeck zum Naziaufmarsch und den antifaschistischen Gegenaktivitäten am 31. März 2012 planen. Der OKSH hat entschieden, dass zwei Polizisten an diesem Tag die Hälfte der angemeldeten Sendezeit für eigene Berichterstattung erhalten sollen. Der OKSH stellt sich dabei auf den Standpunkt der Beamten, sie würden als „Privatpersonen“ senden und daher keine Berichterstattung im Sinne der Polizei machen.

Dass Polizeibeamte in ihrer „Freizeit“ im Bürgerfunk über einen sehr heiklen Polizeieinsatz berichten sollen, wurde den Sendenden des Offenen Kanals Lübeck während eines Vorgesprächs durch Peter Willers, Leiter des OKSH, mitgeteilt. Die ursprünglich angemeldete Sendezeit soll demnach um 2 Stunden reduziert werden, die andere Hälfte der Berichterstattung soll von den zwei Polizisten bestritten werden. Zum Sendekonzept wurde während des Gesprächs erläutert, es sollten „Kolleginnen und Kollegen im Einsatz zu Wort kommen“, die Einsatzleitung der Polizei solle interviewt werden, außerdem sei vorgesehen, „Angehörige von im Einsatz befindlichen Polizisten“ live im Radio zu befragen.

„Der OKSH plant allen Ernstes, über den Offenen Kanal Lübeck eine unmittelbare Polizeiberichterstattung zu senden“, kritisiert die Freie Radioinitiative Schleswig-Holstein, ein Zusammenschluss von Radioaktivist_innen. „Anstatt die demokratische Aufgabe eines Offenen Kanals ernst zu nehmen, nach journalistischen Kriterien über politische Ereignisse zu berichten und dabei auch das Verhalten staatlicher Stellen kritisch zu beleuchten, soll die Berichterstattung am 31. März direkt in Polizeihand genommen werden.“ Dass die Polizei über ihren eigenen Einsatz im Radio berichten wolle, sei geradezu grotesk, so die Initiative. „Sollte die Polizei die Unabhängigkeit der Medien wirklich derart mit Füßen treten, wird dies ein politisches und juristisches Nachspiel haben.“

Das derzeitige Geschehen im OKSH hat eine längere Vorgeschichte: Im Januar 2005, als in Kiel ein Naziaufmarsch stattfinden sollte und der Offene Kanal Kiel dazu eine Live-Berichterstattung plante, ließ die dortige Leitung auf Weisung der Polizei über Nacht die Schlösser zu den Sende- und Redaktionsräumen auswechseln. Die Redaktion stand am nächsten Morgen vor verschlossenen Türen, die Berichterstattung konnte nicht stattfinden.

Als im März vergangenen Jahres Nazis in Lübeck aufmarschierten, rief die Polizei bereits vor dem eigentlichen Sendetag zwei Mal im Offenen Kanal an und gab dabei Hinweise, wie die Berichterstattung abzulaufen habe. Am Tag der Sendung versuchte die Polizeipressestelle „auf Anordnung des Leiters der Befehlsstelle“ bei der Leitung des Offenen Kanals zu erreichen, dass die „eskalative Berichterstattung“ umgehend beendet würde. Generös live auf Sendung genommen, führte ein Polizeisprecher zur Begründung an, von den Sendenden sei eine falsche Anzahl der im Einsatz befindlichen Wasserwerfer veröffentlicht worden. Er selber wollte allerdings keine richtige Anzahl nennen. Auf zwei Berichterstatter_innen wurde an diesem Tag außerdem eine CS-Reizgasgranate abgefeuert, woraufhin sie beide zu Boden gingen.

„Dass Medien eine demokratische Kontrollinstanz sind und sein sollen, um Legislative, Judikative und Exekutive kritisch zu hinterfragen, scheint die politisch Verantwortlichen in Lübeck und Kiel nicht zu interessieren“, so die Freie Radioinitiative Schleswig-Holstein. „Der unverfrorene Versuch, einen staatlichen Verlautbarungsrundfunk durchzudrücken, verstößt klar gegen das Grundgesetz. Wir können den Verantwortlichen nur raten, noch einmal in ihrer Behördenbibliothek das Stichwort ‘Staatsferne des Rundfunks‘ nachzuschlagen.“

Freie Radioinitiative Schleswig-Holstein
Lübeck-Kiel, 07. März 2012

Komm in die Gänge und zur “Community Media Werkstatt”…

von alternativmedien.de

“Wo wird das denn sein?”, wurden wir in den letzten Woche oft gefragt. Ab heute können wir die Frage auch sicher beantworten. Wir freuen uns auf das Gängeviertel, in der Innenstadt von Hamburg. Die “Community Media Werkstatt” wird dort am Freitag, den 11.11.11 um 18 Uhr beginnen, mit anschließender Podiumsdiskussion zum Thema: “Medienmacht – Medienproduktion – Mediale Öffentlichkeiten”. Auch am zweiten Tag sind wir dort für die Vorträge, Präsentationen und Arbeitsgruppen. Mehr Details des Programms veröffentlichen in den nächsten Tagen unter: http://programm.alternativmedien.de

Das selbstverwaltete Gängeviertel befindet sich in der Nähe des Gänsemarkts und ist in Laufweite zum Hauptbahnhof oder zum Bahnhof Dammtor erreichbar. Teilnehmende von außerhalb können den Ort mit dem Zug damit gut erreichen. Der dritte Tag ist den Workshops vorbehalten, die in den Räumen des Freien Sender Kombinat FSK stattfinden.

Wir bitte alle Interessierten sich bis zum 1. November 2011 für die Teilnahme online anzumelden: http://anmeldung.alternativmedien.de

Und wer sich noch inhaltlich mit einem Vortrag oder einem Workshop einbringen möchte, kann sich ebenfalls noch bis spätestens 1. November 2011 melden!

cmw 1
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Liveberichterstattung zum NaziAufmarsch und den Gegenaktivitäten am 26.03. in Lübeck auf 98,8 Mhz

Zeckenfunk logo

In Kooperation mit dem „Zeckenfunk“ Lübeck wird es am 26.03 ab 10h eine Liveberichterstattung zu den verschiedenen Aktivitäten rund um den Naziaufmarsch in der Stadt und inhaltliche Beiträge zu Nazis, Gedenkkultur etc. geben.

Nehmt Radios mit! Dreht 98,8 Mhz rein! Weitersagen!

weitere Infos:

Lübecker Bündnis gegen Rassismus

Zeckenfunk Lübeck

Autonome Antifa Koordination Kiel/Sonderseite Anreise etc.

Bündnis „Wir können sie stoppen“

„Warum Israel“: Eine notwendige Einleitung.

Liebe LeserInnen,

aus Schleswig- Holstein rufen nur wenige Gruppen zur Teilnahme an der Demonstration und zum Besuch des Films „Warum Israel“ am 13.12.09 im Kino „B-Movie“ auf. Damit exponieren sie sich aus einer Masse von linker „Szene“ und bekennen sich zu einer Praxis der offenen Bekämpfung von Antisemitismus, die Brüche mit der gängigen Praxis der Ignoranz produziert. Diese produzierten Brüche im Weltbild vieler werden dann mit Zuschreibungen und Stigmata gekittet. Eine solche soziale Ausgrenzung macht ernsthafte Diskussion noch viel schwieriger, da sie nicht auf Auseinandersetzung fußt, sondern auf Verteidigung der eigenen Ideologie.
Die bürgerliche Öffentlichkeit und die eher bürgerlichen Antifa-Recherche Seiten haben viel schneller und auch klarer auf die Verhinderung des Films reagiert als die Linke „Szene”. Für die Radikale Linke scheinen diese Vorgänge irgendwie Normalität zu sein, aber auf jeden Fall hinnehmbar. Und auch diese Linke stößt sich nicht daran, wenn Teile von ihr auf den Seiten wie „npd-blog.info“ auftauchen, zwischen den Berichten über die neo-nationalsozialistischen Aktivitäten in der BRD. Wie sonst erklärt sich die AufruferInnenliste zur Demo?
Alleine die Definition des Konfliktes als „Antideutsch vs. Antiimperialistisch“ legitimiert für viele nicht nur, sich rauszuhalten, sondern auch massive Brüche von Normen hinzunehmen, nämlich (physische) Gewalt als Ersatz für politische Außeinandersetzung zu akzeptieren und das nicht zum ersten Mal. Und Gewalt bedeutet, nicht nur in diesem Fall, verschiedenste Formen: fotografieren und filmen von so genannten Antideutschen, schlagen, beleidigen, Menschen an Orten des Alltages bedrohen etc.. Das zu bagatellisieren, als Reflex zu reduzieren, als innerlinken Konflikt zu labeln, macht es möglich, gesellschaftliche Gewalt immer und immer wieder auch in der Radikalen Linken zu reproduzieren. Die Reproduktion und Verteidigung der barbarischen Verhältnisse zeigt sich – in verschiedenen Abstufungen – in Vergewaltigungsdebatten, gewaltsamer Politik gegen Linke, Stigmatisierung usw…..

Es macht links sein zur Unerträglichkeit, weil diese Gewalt noch viel personalisierter und intimer wirkt.
Lpg (A) Löwenzahn

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Aufruf der Gruppe Kritikmaximierung Hamburg
(www.kritikmaximierung.de):
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Spendenaufruf für Projekte, die von NeoNazis angegriffen wurden

Hier dokumentieren wir den Spendenaufruf:

Antifaschistische Solidarität gegen wiederholte neonazistische Wutausbrüche in Kiel!
Spätestens als Konsequenz vor allem aus der deutschen Geschichte, bedeutet Antifaschismus neben der Aufklärung über die Ursprünge, Erscheinungsformen und Gefahr faschistischer Ideologie auch immer direkte und frühzeitige Gegenwehr gegen erklärte AnhängerInnen dieser Ideologie. Erst recht, wenn von ihnen öffentliche und politische Aktivität und damit eine unmittelbare Gefahr für alle sich im Widerspruch zu ihnen befindlichen Menschen ausgeht. Es liegt also im Selbstverständnis von AntifaschistInnen begründet, dass sie Neonazis und anderen FaschistInnen durch unterschiedliche Formen der Intervention regelmäßig ihr politisches Leben erschweren. Neben der ohnehin schon dem Faschismus innewohnenden Aggressivität gegen alle Menschen, die nach ihrem nationalistischen, rassistischen und antisemitischen Weltbild weniger wert sein sollen als andere oder solche, die sich in politischer Opposition zu ihnen befinden, rufen vor allem in ihrem Anliegen erfolgreiche antifaschistische Aktionen immer wieder Reaktionen von Seiten der Neonazis und FaschistInnen hervor.
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Morgen: Wegen der Verhandlungen in der Ratsversammlung über das Fortbestehen des HAK’s ruft dieses zu einer Mahnwache auf

Liebe Freundinnen und Freunde,

letzten Freitag hat die CDU Bad Segeberg die Schließung des HaKs beantragt. Morgen (Dienstag 03.02.09) wird, im Rahmen einer Stadtvertretersitzung, darüber abgestimmt ob das HaK geschlossen wird oder nicht.

Wir hoffen alle, dass die Politiker dieser Stadt ein Gewissen haben und der Jugend nicht ihren einzigen Anlaufpunkt im Kreis Segeberg wegnehmen und sie somit buchstäblich auf die Straße setzen wird.

Wir haben eine Mahnwache angemeldet. Diese wurde bereits genehmigt.
Sie wird von 17.00 – 23.00 Uhr vor dem Rathaus in Bad Segeberg stattfinden. Um 18.00 Uhr wird es einen Redebeitrag geben, um 18.30 Uhr beginnt die Sitzung im Rathaus. Bringt Plakate und Transparente mit.

Einige Auflagen sind zu erfüllen:

- freihalten der Fahrbahn
- 4 Ordner
- friedliches Verhalten (selbstverständlich)
- keine Behinderung von Personen beim betreten und verlassen des Gebäudes

Lasst euch nicht unterkriegen. Wie die Sache auch ausgehen wird, wir geben nicht auf, unser Kampf für ein selbstverwaltetes Jugendkulturzentrum in Bad Segeberg geht weiter!

HaK bleibt, heute und in Zukunft!

Euer HaK-Team

quelle: http://www.jugendse.de/viewforum.php?f=2

Veranstaltungsreihe an der Uni Kiel

flyer kolloquium

BLOG DES AK’s kritischer Studierender

Jüdische Gemeinde Unterstützt Antifa Demo in NMS

Im Nachmittagsmagazin für subersive Unternehmungen äußerte sich ein Vertreter der jüdischen Gemeinde sehr positiv zu den Aktivitäten gegen Neofaschisten in Neumünster und kündigte praktische Solidariät und sichtbare Präsenz auf der Demonstration am kommenden Samstag an.

Das Interview

„Meine Großeltern waren beide in Auschwitz und meine Großeltern haben mir beigebracht lass nicht zu, dass solche Menschen wieder Fuß fassen“

Mit der Teilnahme von JüdInnen und Juden entsteht für die antifaschistische Bewegung die Verantwortung diese vor Übergriffen jetweder Couleur zu schützen.