Archiv für Juli 2009

Glinde oder der VS wird (’s) schon richten [UPDATE 19.08]

Glinde,

Zwei Beiträge zum Thema.

Ein Kommentar:

Der kleine Ort Glinde befindet sich östlich von Hamburg und beherbergt 16.000 Menschen, u.a. auch eine politisch aktive Jugend- und eine Ortsgruppe der Jungen Union (JU). Seit über einem Jahr wird das Bedürfnis von Glinder Jugendlichen nach einem autonomen Jugendzentrum in dem Ort diskutiert.

Allen voran diskutiert die örtliche CDU über Hafenstraßen-Zustände in Glinde und die NachwuchspolitikerInnen der JU kontaktieren den Verfassungsschutz um gegen vermeintliche „Antidemokraten“ vorzugehen. Das Kieler Studierende der Politikwissenschaft und der Rechtswissenschaft einen Nachrichtendienst auf junge Menschen loslassen wollen, lässt tief in die Abgründe des Politikverständnisses der JU blicken und auch über die Lehre der Kieler Uni…. Der Griff in die Rhetorikkiste des Extremismus misslingt, vor allem weil eben doch alles schwammig bleibt, bis auf die „Opfer“ und das ist nun einmal die Junge Union. Wenn die jungen GlinderInnen es einfach nicht verstehen wollen, dass sie sich in das dogmatische und nach Affirmation strebende Politikverständnis zu fügen haben, dann bleibt eben jedem Christdemokraten nur eins, ab zum Geheimdienst und, na, wie sagt man, „denunzieren“. Es bleibt die alte Krux. Demokratie gibts nur in DER Partei und nicht im öffentlichen Diskurs. Dieser ist höchstens Ort der Parteien, alles andere muss mit Klagen vor Gerichten rechnen.

pfui pfui und grüße nach glinde

löwenzahn []

Manifest gegen die Antidemokraten / Offener Brief der JU

Sechs Gründe gegen ein Autonomes Jugendzentrum

Aktionstag für ein Jugendzentrum in Glinde

Solidaritätserklärung der JUSO’s für eine Jugendzentrum.

Artikel im Hamburger Abendblatt

Neu Jusos und Ju beschimpfen sich. die Kommentar sind auch zu beachten

Interview zum Verfahren gegen Robert Nwanna

Interview zum Verfahren und zur Demo am kommenden Freitag in Bad Segeberg.

Demoaufruf!

Für den kommenden Freitag, den 3. Juli, hat die Segeberger Antifa „Plan
B“ recht spontan eine Demonstration für den 28jährigen Nigerianer Robert
Nwanna organisiert, der am vergangenen Mittwoch vor dem Segeberger
Amtsgericht in einem skandalösen Verfahren zu sechs Monaten Haft auf
Bewährung verurteilt wurde.

Zur Erinnerung: Nwanna hatte sich 2005 gegen eine Gruppe von 10 bis 15
betrunkenen Rassisten verteidigt, die ihn vor seiner Wohnung in Wahlstedt
angegriffen haben. Nach Beleidigungen wie „Nigger“ und „Scheißneger“,
Tritten und einem Faustschlag ins Gesicht konnte er ins Haus fliehen, kam
dann aber wieder heraus, um die Gruppe zu attackieren. Dabei stach er den
Anführer des Mobs nieder.

Hier: http://www.infoarchiv-norderstedt.org/dataview.action?categoryId=termine&articleId=1246165591125
der Aufruf von Plan B,
Hier: http://planbantifase.blogsport.de/ die Seite der Antifa,
Hier: http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,563290,00.html ein Hintergrundbericht des Spiegel.

Die Demo beginnt am Freitag, den 3.7.2009 um 15.30 Uhr auf dem Marktplatz Bad Segeberg.

Viele Grüße,

vom Infoarchiv Norderstedt
info@infoarchiv-norderstedt.org
www.infoarchiv-norderstedt.org

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