Archiv für Februar 2009

Die Beiträge aus der letzten Sendung

zumindest nach und nach

Interview zur Demo am 8. März in Kiel.

Interview zum Sozialen Zentrum K4 in Flensburg

Freitag, der dritte im Monat, ist morgen

daher gibts Löwenzahn, wie immer von 14- 16h auf den Frequenzen des Freien Sender Kombinats HH. Das gibts auch in einigen Teilen Südschleswig- Holsteins im Kabelnetz zu empfangen. Ansonsten in HH 93,0 Mhz und weltweit über den Internetstream.

Doch zu den Themen:

- K4 Versuch eines neuen Freiraums in Flensburg
- 8. März Demo zum Frauenkampftag in Kiel
- Lila- heißt Libertärer Laden und der hat in Kiel neu Eröffnet.
- Nazi- Angriffe in Kiel
- …

Musik gibts, ausgesucht und betreut, von „mighty luny m.“. Diesmal Electro/ Electro-pop.

Frank Spilker (die Sterne)& Knarf Rellöm spielen Lieder von Erich Mühsam

mehr lieder aus der reihe…..

Auf eine Zigarette mit der Polizeipressestelle Kiel

Polizeipresse: JA
FSK: JA
Polizeipresse: JA
FSK: Wer ist denn da?
Polizeipresse: Sie haben doch angerufen!

In etwa so verlief ein Telefonat von FSK- Redakteuren mit der Polizeipressestelle
Kiel. In vier Telefonaten am Mittwoch und Donnerstag war die Polizei nicht zuständig, sondern die Staatsanwaltschaft, dann wusste man gar nichts von „Sachbeschädigungen“, als nächstes war unsere Gesprächspartnerin mit anderen Sachen beschäftigt und dann fing alles mit dem nächsten Pressesprecher nochmal an.

Schließlich bestätigte uns der Pressesprecher die beiden „Sachbeschädigung“ und Scharmützel zwischen „Links- und Rechts“, was alles doch recht harmlos klang. Das dies wohl aber nicht so ist und dass diese Angriffe politisch motiviert sind zeigt das Überantworten der Ermittlungen an die „Bezirks- Kriminalinspektion 5“, welche für politische Straftaten verantwortlich ist.

Allerdings möchte die Polizeipresse keine Pressmitteilung herausgeben. Was doch merkwürdig erscheint, wenn Nichtigkeiten wie „Ein Hund fährt schwarz im Taxi“ eine Meldung wert ist, neofaschistisch motivierte Militanz aber nicht. So konnten die Kieler Nachrichten dann auch getrost nur von „Extremisten ließen die Fäuste fliegen“ berichten ohne die Angriffe auch nur zu erwähnen und erst heute war dies eine Meldung wert.

Was aber wichtig war und ist, sind neofaschistisch motivierten Angriffe ins Licht der Öffentlichkeit zu zerren und Informationsblockaden, wie bei den Anschlägen zum Kommunalwahlkampf, zu durchbrechen.

In diesem Sinne:

Kauft keinen Scheiß!

Unterstützt freies Radio!

Kieler Polizei weiß wieder einmal von nichts: Neonazis werfen Schaufensterscheiben vom Buchladen „Zapata“ & „Hansa 48“ ein

Kieler Polizei weiß wieder einmal von nichts:
Neonazis werfen Schaufensterscheiben vom Buchladen „Zapata“ & „Hansa 48“ ein.

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ist es erneut zu Angriffen auf Projekte in Kiel gekommen. Betroffen sind der Buchladen „Zapata“ im Jungfernstieg und das Wohn- und Kulturprojekt „Hansa 48“ in der Hansastraße. Diese Projekte waren schon vor der Kieler Kommunalwahl Ziel neofaschistischer Aggression. In beiden Fällen wurden Schaufensterscheiben eingeworfen, was einen beträchtlichen ökonomischen Schaden verursacht. Von beiden Projekten wurde Anzeige bei der Polizei gestellt.
Ebenfalls wurde an mindestens vier Tagen NPD-Material in der Kieler Innenstadt verteilt. Bei einer Verteilaktion am 4.02.09 kam es dabei zu Auseinandersetzungen zwischen protestierenden AntifaschistInnen und Verteilern. Die Polizei nahm mehrere AntifaschistInnen in Gewahrsam.

Die aktuellen Aktionen in Kiel reihen sich ein in verschiedene neofaschistische Aktivitäten in Schleswig- Holstein. In den vergangenen Wochen wurden in Neumünster mehrere Autos z.T. total zerstört. Ein Auto wurde vor einem Wohnprojekt in Brand gesetzt und bei einem Auto von einem Vorstandsmitglied der Aktion Jugendzentrum e.V. (AJZ) wurden die Reifen zerstochen. Des weiteren wurde in Kiel von sogenannten Autonomen Nationalisten Häuserwände und eine linke Kneipe besprüht, sowie Aufkleber verklebt.

Die massiven Aktivitäten werden in Zusammenhang mit einer „Outing Aktion“ in Kiel gestellt. Im Zuge dieser Aktion wurden NachbarInnen und ArbeitgeberInnen mit Flugblättern und Kundegebungen davon in Kenntnis gesetzt, das ihre HausbewohnerInnen und ArbeitskollegInnen aktive Neonazis sind.

Während unserer Recherchen wurde auch die Kieler Polizei telefonisch um Informationen gebeten. Dem FSK- Redakteur wurde allerdings mitgeteilt, dass die Kieler Polizei keinerlei Kenntnis von den oben geschilderten Angriffen auf den Buchladen und das Kulturprojekt habe. Dies obwohl die Betroffenen Projekte bereits am Mittag Anzeige erstatteten.

LPG (A) Löwenzahn, Kieler Redaktion im Freien Sender Kombinat

UPDATE Hak

Hier ein Update zur Situation des Haks nach der Stadtradtsitzung…..

Morgen: Wegen der Verhandlungen in der Ratsversammlung über das Fortbestehen des HAK’s ruft dieses zu einer Mahnwache auf

Liebe Freundinnen und Freunde,

letzten Freitag hat die CDU Bad Segeberg die Schließung des HaKs beantragt. Morgen (Dienstag 03.02.09) wird, im Rahmen einer Stadtvertretersitzung, darüber abgestimmt ob das HaK geschlossen wird oder nicht.

Wir hoffen alle, dass die Politiker dieser Stadt ein Gewissen haben und der Jugend nicht ihren einzigen Anlaufpunkt im Kreis Segeberg wegnehmen und sie somit buchstäblich auf die Straße setzen wird.

Wir haben eine Mahnwache angemeldet. Diese wurde bereits genehmigt.
Sie wird von 17.00 – 23.00 Uhr vor dem Rathaus in Bad Segeberg stattfinden. Um 18.00 Uhr wird es einen Redebeitrag geben, um 18.30 Uhr beginnt die Sitzung im Rathaus. Bringt Plakate und Transparente mit.

Einige Auflagen sind zu erfüllen:

- freihalten der Fahrbahn
- 4 Ordner
- friedliches Verhalten (selbstverständlich)
- keine Behinderung von Personen beim betreten und verlassen des Gebäudes

Lasst euch nicht unterkriegen. Wie die Sache auch ausgehen wird, wir geben nicht auf, unser Kampf für ein selbstverwaltetes Jugendkulturzentrum in Bad Segeberg geht weiter!

HaK bleibt, heute und in Zukunft!

Euer HaK-Team

quelle: http://www.jugendse.de/viewforum.php?f=2

Radiobeitrag von der Demo für ein Soziales Zentrum in Flensburg

Beitrag hören-.-.-.