Die Sexualmedizin an der Kieler Uni steht vor dem Aus. Exzellenz heißt Kahlschlag. Relevant für die CAU ist wie immer lediglich das Image. Die einen wollen Bildung, die CAU bleibt da lieber auf Kurs.
Der Brandanschlag in der Luebecker Hafenstrasse mit 10 Toten und 38 Verletzten am 18. Januar 1996
„Ein Staat, der ein Rechtsstaat ist, ist verpflichtet aufzuklären.“ Wider das Schutzbedüfnis einer Staatsanwaltschaft. Gespräch mit Opfer Verteidigerin Gabriele Heinecke.
Am gestrigen Samstag fand in Hamburg eine Demonstration für den Erhalt des Bauwagenplatzes Zomia statt. Nachdem diese durch die Polizei ohne erkennbaren Grund aufgestockt und zur Auflösung gezwungen wurde, kam es zu einem gewalttätigen Übergriff auf einen unserer Korrespondenten an der Kreuzung Valentinskamp / Caffamacherreihe.
Trotz vorgehaltenen Presseausweises und während einer Liveschaltung ins Studio wurde der FSK-Journalist von einem Polizisten mit der Faust ins Gesicht geschlagen, woraufhin er zu Boden ging. Der Redakteur erlitt Hautabschürfungen, Nasenbluten, Schwellungen an der Lippe sowie Schmerzen an den Schneidezähnen.
Ein FSK-Vorstandsmitglied erklärt hierzu:
„Die Polizeipressestelle behauptet nun auf Anfrage es hätte einen Platzverweis gegen unseren Mitarbeiter gegeben. Dies ist anscheinend notwendig um diesen gewalttätigen Angriff zu rechtfertigen.“
Bereits letzte Woche kam es zu einem ähnlichen Vorfall in Hamburg: Ein Mitarbeiter der Taz wurde, ebenfalls trotz Vorzeigens des Presseausweises, von Polizeibeamten auf einer Demonstration zu Boden gestoßen und verletzt.
Mit der Klobrille lassen sich verschiedene Dinge anstellen: einerseits kann viel Scheiße zu Tage treten, andererseits kann sie das Surfbrett im Sturm der Debatte sein. Also Kritik im Klo versenken?
… die Einen würden sagen JA, denn die Kritik und Debatte wären ja ‚das aller Peinlichste‘ und viele wittern schon einen Versuch die Bewegung zu spalten.
… die Anderen wagen sich weg von stumpfem Polemisieren, hinein ins Handgemenge der Debatte, egal ob aus den Schreibstuben, den Toiletten oder den Studios heraus.
Diskussion Part I:
Diskussion Part II:
Interview zur Situation des neonazi Ladens in Glinde:
“Wo wird das denn sein?”, wurden wir in den letzten Woche oft gefragt. Ab heute können wir die Frage auch sicher beantworten. Wir freuen uns auf das Gängeviertel, in der Innenstadt von Hamburg. Die “Community Media Werkstatt” wird dort am Freitag, den 11.11.11 um 18 Uhr beginnen, mit anschließender Podiumsdiskussion zum Thema: “Medienmacht – Medienproduktion – Mediale Öffentlichkeiten”. Auch am zweiten Tag sind wir dort für die Vorträge, Präsentationen und Arbeitsgruppen. Mehr Details des Programms veröffentlichen in den nächsten Tagen unter: http://programm.alternativmedien.de
Das selbstverwaltete Gängeviertel befindet sich in der Nähe des Gänsemarkts und ist in Laufweite zum Hauptbahnhof oder zum Bahnhof Dammtor erreichbar. Teilnehmende von außerhalb können den Ort mit dem Zug damit gut erreichen. Der dritte Tag ist den Workshops vorbehalten, die in den Räumen des Freien Sender Kombinat FSK stattfinden.
Wir bitte alle Interessierten sich bis zum 1. November 2011 für die Teilnahme online anzumelden: http://anmeldung.alternativmedien.de
Und wer sich noch inhaltlich mit einem Vortrag oder einem Workshop einbringen möchte, kann sich ebenfalls noch bis spätestens 1. November 2011 melden!
Repressionen/Ingewahrsamsnahmen etc. bei und nach Aktivitäten gegen den Naziaufmarsch in Lübeck am 26.03.11
Teil 1
Teil 2
Anfragen im Landtag bezüglich des NaziAufmarsches in Lübeck, dem verhalten gegenüber DemonstrantInnen und der Berichterstattung im Offenen Kanal 1, 2,3.
Hörprobe aus der Broschüre „AlteMensaAdvis“ zur Besetzung der Alten Mensa im Dezember 2009 in Kiel Artikel “ Postideologie oder Fighting Fire with fire“
Hörprobe 2. Die sog. Allgemeinverfügung des Präsidenten der Uni Kiel
Zwei verletzte FSK RedakteurInnen// JüdInnen von „Antifaschist“ angegriffen und verletzt // Polizei setzt Medien unter Druck
Der Zeckenfunk Lübeck und das Freie Sender Kombinat Hamburg/Schleswig-Holstein berichteten zusammen fundiert und kritisch zum NeoNaziaufmarsch und den Gegenaktivitäten in Lübeck. Mit fünf Teams auf der Straße und einer großen Redaktion konnten die Ereignisse des Tages dokumentiert und kommentiert werden. Im Gegensatz zu anderen Medien wurden so annähernd alle wichtigen Ereignisse erfasst. Ein weiterer Schwerpunkt der Berichterstattung lag auf Beiträgen zu gesellschaftlichen Prozessen und Problemen.
Diese Form von Berichterstattung erzeugt politischen Druck. Systematisches beobachten, dokumentieren und kommentieren von Politik, Polizei und Medien bleibt unbequem. Ausdruck dieser Nervosität sind wohl die Aktionen der Lübecker Polizei. Diese hat im Voraus beim Offenen Kanal Lübeck angerufen und den Chefredakteur auf die Sorgfaltspflicht journalistischer Arbeit und auf das Verbot zum Aufruf zu Blockaden „hingewiesen“. Direkt auf die erste Moderation und Berichterstattung hin rief die Polizei erneut beim Chefredakteur des Offenen Kanals an, mit dem Ergebnis, dass eine sofortige „Gegendarstellung“ on Air getätigt werden sollte. Begründet wurde die polizeiliche Intervention mit der Anzahl der im Einsatz befindlichen Wasserwerfer. Die Anzahl sei einstellig und nicht zweistellig, wie zuvor in der Sendung angegeben wurde. Genaue Zahlen wollte der Polizeipressesprecher nicht äußern. (mehr…)